Peter Ziemann

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Prinzipien des Taijiquan

Die Natur ist bestrebt einen Zustand der "Harmonie" zu erreichen. Harmonie kann übersetzt werden mit z.B. Gleichlauf oder Gleichklang. Beweise hierfür liefert die Natur dem Naturwissenschaftler vielfach, ebenso uns Übenden !

Aus meiner beruflichenTätigkeit kenne ich z.B. den Ausgleich eines höheren Energieniveaus zum Niedrigeren - warme Luft ist bestrebt sich mit kalter Luft auszugleichen. Ebenfalls beschreibt P. Hess (6) das folgende Phänomen, dass zwei unterschiedlich angeschlagene Pendeluhren sich nach einer gewissen Zeit im Gleichtakt befinden.

Wenn Sie dass Glück haben, abends gemeinsam mit einem Partner einzuschlafen, haben Sie vielleicht schon erfahren, dass sich der unterschiedliche Atemrhytmus nach einiger Zeit abgleicht und Sie im Gleichklang atmen. Ebenso beschreibt P. Hess (6) (Zitat) "Halten sich mehrere Menschen über einige Tage in einem Raum auf, schlagen ihre Herzen schließlich in einer Gesamtharmonie, im Gleichtakt."

Ein guter Kursleiter/ Lehrer ist bestrebt, die Einzelpersonen in einen Zustand der Harmonie zu führen, ebenso stellt er sich der Herausforderung, die Gruppe zu harmonisieren - das Üben im Gleichklang.

In meiner Ausbildung hatten wir die Aufgabe, die Übung des "Mühlsteines" (eine vorbereitende Übung im Taijiquan) über ca. 10 bis 15 Minuten auszuführen. Wir begannen die Übung als Einzelpersonen, nach ca. 10 Minuten befanden sich die 17 Teilnehmer "unbewußt " im Gleichtakt.

Der Raum war "erfüllt" von dieser Bewegung - so die Aussage eines Zuschauers !